westdeutscher skiverband strebt bessere Qualität an

09. Juli 2009

für ein Pilotprojekt des LandesSportBundes ausgewählt

Der westdeutsche skiverband nimmt seit Juni 2009 an einem Pilotprojekt des LandesSportBundes zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in Fachverbänden teil – „Qualität im Fachverband“.

Qualität wird künftig der bestimmende Wettbewerbsfaktor sein. Diese Feststellung trifft seit einigen Jahren nicht mehr nur auf Produktionsbetriebe der Industrie und der Wirtschaft zu, auch im Bereich der Verbände, der Stadt- und Kreisportbünde und auch der Sportvereine hat sich mittlerweile das Bewusstsein ausgeprägt, dass Qualitätsmanagement unerlässlich ist.

Um sich den künftigen Herausforderungen eines systematischen Qualitätsmanagements zu stellen, ist es erforderlich das im westdeutschen skiverband insgesamt ein einheitliches System der Qualitätssicherung und der Qualitätsverbesserung eingeführt wird, damit die verschiedenen Arbeitsbereiche (z.B. Präsidium, Vorstand, Geschäftsstelle und Vereine) die gleichen Arbeitsinstrumentarien einsetzen. So werden sowohl Qualitätsvergleiche der einzelnen Arbeitsbereiche möglich als auch eine Aussage und entsprechende Darstellung der Leistungsfähigkeit des westdeutschen skiverbandes als Gesamtorganisation.

Ziel des Qualitätsmanagements im westdeutschen skiverband ist es, „exzellente“ Arbeit anzustreben, gute Ergebnisse effektiv und effizient zu erreichen und Qualität systematisch zu managen und zu verbessern.

Das Pilotprojekt des LandesSportBundes „Qualität im Fachverband“, zu dessen Mitarbeit der westdeutsche skiverband als einer von fünf Sportverbänden in Nordrhein-Westfalen ausgewählt wurde, soll dazu dienen, die Einführung und Umsetzung eines systematischen Qualitätsmanagements in den Verbänden zu entwickeln.

Durch die Verbesserung der geleisteten Arbeit sowie der Strukturen und Abläufe soll die Zufriedenheit der Kunden des westdeutschen skiverbandes dauerhaft gesteigert werden.

Das QM-Team des westdeutschen skiverbandes möchte das Qualitätsbewusstsein für alle nach außen sichtbar machen und sich bis zum Ende der Projektphase Ende 2011 einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten.

„Es ist die Qualität des westdeutschen skiverbandes insgesamt, die darüber entscheidet, ob sich Kunden, Mitglieder bei uns wohlfühlen, gerne wiederkommen und uns weiterempfehlen. Das bloße Wettkampfangebot an sich reicht heute meistens nicht mehr aus, um die Anforderungen derzeitiger und künftiger Kunden und Mitglieder zu erfüllen. Vielmehr muss die gesamte Qualität eines Fachverbandes stimmen“, erläutern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des westdeutschen skiverbandes.

Ansprechpartner sind Stefanie Ebelhäuser (Vizepräsidentin Breitensport) und Anke Bitzinger (Hauptamliche Mitarbeiterin)

QM in Bünden und Verbänden – ein Pilotprojekt des LandesSportbundes

08. September 2010

logo_qualität im sport nrw_westd skiverband_2009_2011Als ausgewählter Fachverband ist der westdeutsche skiverband nun schon seit geraumer Zeit in das Pilotprojekt des LSB eingebunden. Die Qualität der Sportverbände soll nach EFQM (European Foundation for Quality Management) verbessert und später zertifiziert werden. Nach der Selbstbewertungsphase wurden im wsv zwei Projekte ins Leben gerufen, die in einem ersten Schritt zur Qualitätsverbesserung beitragen werden.

Nun ist das erste Projekt erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Arbeitstitel „FAQ – häufig gestellte Fragen“ beschäftigte sich das Projektteam unter Leitung von Anke Bitzinger mit den telefonischen Anfragen, welche an den wsv gerichtet werden. Nun sind diese gesammelt und in Kategorien eingeteilt. Ergebnis ist nun ein kompetentes Werkzeug auf der Internetseite des wsv (www.wsv-ski.de), wo der Internetnutzer seine Fragen über einen Suchbegriff oder über die entsprechende Kategorie alle Fragen dazu aufrufen kann.

Damit findet der Internetnutzer auch außerhalb der Geschäftszeiten Antworten auf seine Fragen, die nun ständig auf neuestem Stand gehalten werden.

Text: Anke Bitzinger

Willkommen im wsv FAQ Bereich

 

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Honnefer Wappen ging an den Ski-Klub Bayer Uerdingen

08. September 2010

Beste Schülermannschaft bei den westdeutschen Meisterschaften

ORIGINAL HONNEFER WAPPEN P1040492Die erfolgreiche Schülermannschaft des Ski-Klubs Bayer Uerdingen von links:

Trainer Torsten Schaffrath, Jan-Niklas Faßbender, Niklas Siegert, Noemi Hoffmann, Marius Hanten, Maribel Kesting, Fabia Rühlemann, Janina Siebert,

Trainer Christian Schmitt (es fehlten: Anna-Marie Weiland und Genli Nishioka)

Am 10. Juli 2010 wurde in Meinerzhagen der Wanderpreis des westdeutschen skiverbandes „Honnefer Wappen“ verliehen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an die Schülermannschaft des Ski-Klub Bayer Uerdingen. Der wsv-Sportwart Alpin Ernst Knippschild überreichte den Wanderpreis. Die Uerdinger waren die beste Mannschaft bei den westdeutschen Meisterschaften mit 287 Punkten. Zweiter wurde der SC Bayer Leverkusen mit 242 Punkten und den dritten Platz belegte der SK Winterberg mit 232 Punkten. Bei diesem Wanderpokal werden die Platzierungen der einzelnen Mitglieder der Mannschaft gezählt. Es wird damit die Mannschaftsleistung belohnt.

Die Brüder Matthias und Johannes Held, ebenfalls vom Ski-Klub Bayer Uerdingen, wurden als Verbandsmeister bei der Jugend ebenfalls geehrt und konnten sich über Sachpreise freuen. Diese Ehrungen unterstreichen die Spitzenstellung des Vereins im alpinen Rennsport in NRW und die gute und intensive Arbeit des Trainerteams um Chef Ulrich Schubert und Torsten Schaffrath.

Text: Adi Wunder

Gruppenhelfer-Lehrgang I und II

08. September 2010

Vom 14. bis zum 20. August war es wieder soweit, 22 Jugendliche aus ganz NRW trafen sich im Landesleistungsstützpunkt für Nordisch des wsv in Meinerzhagen, um gemeinsam die Gruppenhelferlizenz zu erwerben. Dafür absolvierten sie täglich mehrere Lerneinheiten und erfüllten diverse Planungsaufgaben.

Am Anfang wurden den Teilnehmern verschiedene Aufgaben zugeteilt, denen sie die Woche über nachgehen mussten. Dazu gehörten unter anderem die Planung eines Ausfluges, das Erstellen einer Lehrgangszeitung und das Wecken der Teilnehmer um halb neun.

Das Programm an sich war eine gelungene Mischung aus Praxis und Theorie. Von Olympiaden über Sportmedizin bis hin zur Aufsichtspflicht war alles dabei.

Am ersten Vormittag ging es auf eine große Wiese und die angehenden Gruppenhelfer erfuhren bei verschiedenen Kennenlernspielen mehr übereinander und lernten dabei auch auf Zielgruppen einzugehen und altersgerechte Spiele zu spielen.

Auf der Tagesordnung des nächsten Tages stand ein Besuch eines Kriminalpolizisten, der über Alkohol- und Drogenmissbrauch referierte und die Teilnehmer warnte, wie schnell es zur Sucht kommen kann.

Die Ausflugsplaner entschieden sich für einen Besuch im Plettenberger Aquamagis. Es war ein Tag voller Ausgelassenheit und Spaß. Besonders beliebt waren die Loopingrutsche und der Whirlpool. Die Rückfahrt war eher still, da alle sehr müde und kaputt von dem langen Tag waren.

Von Kleingruppen wurden verschiedene Sportarten und Trainingseinheiten organisiert und später vor der ganzen Gruppe vorgestellt. Nach den jeweiligen Stunden gab es eine Analyse von den Teilnehmern als Feedback.

Der letzte Höhepunkt war der Abschlussabend am Donnerstag, an dem die Organisatoren einen Grillabend veranstalteten. Mit Würstchen, lockerer Musik und guter Stimmung feierte die Gruppe ihren letzten Abend. Es war ein wirklich schöner Ausklang der Woche und ging bis tief in die Nacht.

Allen hat die Woche sehr gut gefallen und sie wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Nachsatz:

Aussage einer Teilnehmerin nach der Rückkehr bei ihren Eltern: “… und es wurde lustig: Denn zum Schluss saßen wir laut “Last Christmas” trällernd (im August!!) am einzigen lauen Sommerabend auf der Skischanze unterm Sternenhimmel und hatten nach mehreren Sternschnuppen alle nur noch einen Wunsch: Lass diesen Lehrgang noch nicht zu Ende sein!”

Text und Foto: Patricia Kuppe und Julia Monning

die hoch motivierten Gruppenhelfer des Jahres 2010

die hoch motivierten Gruppenhelfer des Jahres 2010

Kampfrichterlegende Theo Rötz verstorben

08. September 2010

Der wsv und der Skiklub Winterberg trauern um Theo Rötz. Die Kampfrichterlegende und Ehrenmitglied des SK Winterberg verstarb im März 2010 im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit.

Theo Rötz (mitte) mit seinen Sportkameraden Willi Brinkmann (links) und Helmut Carneim (rechts) während einer Sportlerehrung im Jahre 2005

Theo Rötz (mitte) mit seinen Sportkameraden Willi Brinkmann (links) und Helmut Carneim (rechts) während einer Sportlerehrung im Jahre 2005

Theo Rötz war in seinem Heimatverein lange Jahre Vorstandsmitglied und verantwortlich für das Rechenbüro und das Protokoll. Sein wahres Steckenpferd war aber das Kampfrichterwesen. Theo Rötz legte im Jahre 1955 unter Kampfrichterobmann Karl Uzart die Kampfrichterprüfung ab. Bei Klub-, Bezirks- und Verbandsveranstaltungen war er immer intensiv in die Kampfrichtertätigkeiten eingebunden, so dass es nur eine Frage der Zeit war bis er Verbands-Kampfrichter und auch Referent für das Kampfrichterwesen im wsv wurde. Sein Amt hatte Theo Rötz schließlich an seinen Skikameraden Heinz Kiel aus Erndtebrück weitergegeben.

Theo Rötz nahm in seiner Funktion an vielen Deutschen Meisterschaften, internationalen Wettkämpfen und sogar an Weltmeisterschaften teil.

In Dankbarkeit für die geleistete Arbeit in Verband und Verein nehmen wir Abschied von unserem Skikameraden.

Text: Christoph Hast

Alpine Senioren des wsv national und international wieder erfolgreich

08. September 2010

Oliver Humpert behauptet sich im WeltcupIn der Saison 2009-2010 waren die Senioren des wsv mit einer kleinen aber erfolgreichen Alpin Truppe unterwegs:

Platzierungen im Gesamt-Welt-Cup:
Dr. Oliver Humpert, SC Iserlohn, Platz 4.
Volker Nemetz, Rot-Blau Köln, Platz 6.
Andreas Colec, Essener Ski-Club, Platz 9.

Alle oben genannten konnten sich als beste Deutsche in Ihren Altersklassen behaupten. Ein super Ergebnis für die wsvler.

Volker Nemetz im Stangenwald

Volker Nemetz im Stangenwald

Im Welt-Cup belegte Dr. Oliver Humpert 2 Klassensiege: Super-G in Arcalis/Andorra und Slalom in Megeve/Frankreich. Er fuhr auf Platz 2 im Riesenslalom in Megeve/Frankreich und auf den 3. Platz im Riesenslalom in Veysonnaz/Schweiz.

Volker Nemetz kam bei Welt – Cup Rennen auf Platz 3. und 4. im Slalom in Crest – Voland/Frankreich und in Veysonnaz/Schweiz. Er errang den 4. Platz beim Slalom, den 6. Platz im Riesenslalom in Fendels/Austria und war bei der Weltmeisterschaft in Meiningen/Schweiz 8. im Super-G.

Andreas Colec brachte im Welt- Cup den 4. Platz im Slalom und Riesenslalom in Megeve/Frankreich nach Hause und belegte in Arcalis/Andorra den 4. Platz im Super- G sowie den 6. Platz im Super- G in Piancavallo/Italien. Bei internationalen Rennen kam er auf den 1. Platz beim Slalom und Riesenslalom in Zapokane/Polen und belegte im Super- G und Riesenslalom den 1. Platz in Falcade/Frankreich.

Berthold Lobitz Essener SC fuhr im Welt-Cup in Bischofswiesen beim Riesenslalom auf den 24. Platz und kam beim Slalom leider nicht ins Ziel.

Die Ergebnisse der wsvler zeigen, dass sie in Deutschland in ihren Altersklassen zu den besten Alpinen gehören. Bei den Deutschen alpinen Senioren Meisterschaften in Stebis nahmen leider nur drei wsvler erfolgreich teil. Maike Wertschulte SC Silbach, Jörg Schwarz SC Bayer-Leverkusen und Andreas Colec Essener SC.

Andreas Golec

Andreas Golec

Maike Wertschulte 3. Platz im Slalom und Riesenslalom
Jörg Schwarz 2. Platz Riesenslalom, Slalom n.i.Ziel
Andreas Colec 3. Platz Riesenslalom und Slalom

in ihren Altersklassen – Super –

Im Terminkalender standen noch die internationalen Bayrischen Meisterschaften im Riesenslalom an. Hier wurden folgende Platzierungen erreicht:

Maike Wertschulte SC Silbach 3. Platz Riesenslalom
Nina Hilburg TUS Dortmund 3. Platz Riesenslalom
Volker Nemetz Rot-Blau Köln 4. Platz Riesenslalom
Berthold Lobitz Essener SC 21. Platz Riesenslalom

Christoffer Andersz SC Bayer Uerdingen beruflich verhindert, Wolfgang Schäfer Bielefelder SC Krankheitshalber verhindert konnten keine Rennen fahren.

Für die Saison 2o1o-2o11 hoffe ich, dass wieder mehr alpine Senioren des wsv an nationalen und internationalen Rennen teilnehmen werden.

Text: Wolfgang Schäfer
(Referent Seniorensport alpin)

Ein Hoch auf den Allmountain-Ski

08. September 2010
Günther Baumhauer testet den All-Mountain-Ski und ist begeistert

Günther Baumhauer testet den All-Mountain-Ski und ist begeistert

Beim Skikauf ist häufig ein bisschen Prestigedenken mit dabei. Da greift manch einer eine Etage zu hoch. Dabei könnte man mit weniger aggressiven Ski mehr Spaß haben. Und so manch übler Sturz wäre zu vermeiden gewesen, wenn das Material zur Fahrklasse gepasst hätte. Selbstüberschätzung, Unkenntnis oder gar falsche Beratung. Beim Skitausch unter Freunden mit ungleichem Fahrkönnen sollte auch sofort die Alarmglocke klingeln. Fazit: Sehr sportliche Ski haben unter den Füßen von braven, meist untrainierten Freizeitfahrern nichts zu suchen. Ich selbst habe im Mai 2009 auch schlechte Erfahrung mit unpassendem Material gemacht. Bei der Instruktoren-Fortbildung auf dem Stubai-Gletscher konnte sich mein Race-Carver mit dem tiefen pappigen Sulzschnee nicht anfreunden. Ein Wechsel auf weniger aggressive Ski war zwingend.

alpine Fortbildung mit wechselnder Schneelage

alpine Fortbildung mit wechselnder Schneelage

Die oft gravierenden Unterschiede zwischen den Skikategorien habe ich mehrfach in der Vergangenheit bei offiziellen Skitests miterleben können. Das ließ sich auch in einigen Skifilmen, die ich für den Westdeutschen Rundfunk produziert habe, mit Experten vor der Kamera anschaulich demonstrieren. Im Ski&Sportmagazin fand ich einen sehr interessanten Artikel über die Kategorie Allmountain-Ski. Für mich beeindruckend – überzeugend.

Im Angebot Atomic bis Völkl. Die Tests für die Saison 2010/2011 sind abgeschlossen, die Ergebnisse noch nicht bekannt Allmountain-Ski, also für alle Berge, für jedes Gelände, für jeden Schnee. Ich habe mir einen frischen Allmountain-Testski gleich vom ersten Buchstaben des Alphabets von der ISPO besorgt und bin mit dem westdeutschen skiverband im März für eine Woche nach Arosa gefahren. Schon bei den ersten Schwüngen war ich begeistert: kurze Schwünge, lange Schwünge, Driften, Carven. Der Ski macht alles mit. Im holprigen Gelände kein bisschen bockig und im Pulverschnee ein Gedicht. Ab Mittag teilweise Sulz, auch leicht verdaut. Eine gelungene Skiwoche.

Wie gesagt, das offizielle Testurteil, das von den Experten kommt, kenne ich noch nicht. Die Ergebnisse sind in den Ausgaben 4 – 6 vorgesehen. Was noch erwähnenswert ist: Den Race-Carver fuhr ich mit 1,73 m, den Allmountain-Ski habe ich um 9 cm kürzer gewählt. Aber dafür ist er in der Taille üppiger. Vielleicht ist das ein guter Tipp für den nächsten Skikauf. Besonders Senioren sollten sich den Skilauf etwas bequemer gestalten. Nun, bin ich doch auch ein Oldie.

Ihr Günther Baumhauer (wsv-Ski-Instructor und Fahrtenleiter)

Großes „Fest des Skis“ zum Abschluss des Jubiläumsjahres

08. September 2010
die Paveier sorgen für ausgelassene Stimmung

die Paveier sorgen für ausgelassene Stimmung

Seit über 60 Jahren fahren nun begeisterte Schneesportler mit der Touristik des westdeutschen skiverbandes in den Wintersport. Im November 2009 läutete das 40. wsv-Opening das Jubiläumsjahr ein. Im Pitztal sorgten zu diesem Anlass „de Räuber“ für ausgelassene Stimmung.

Gerhild Wieland als Initiatorin und Irmgard Keimer als wsv-Fahrtenleiterin freuen sich über ein gelungenes Fest

Gerhild Wieland als Initiatorin und Irmgard Keimer als wsv-Fahrtenleiterin freuen sich über ein gelungenes Fest

Nun wurde im Juni auf Initiative von Gerhild Wieland das „Fest des Skis“ veranstaltet. Ein voller Erfolg – so die begeisterten Gäste. Auch hier stand eine kölsche Band für den richtigen Sound auf der Bühne: die Paveier ließen die Stadthalle in Meinerzhagen beben. Für die musikalische Stimmung sorgte des Weiteren die lokale Band „Rolling Stonies“.

In einer kleinen Foyer-Ausstellung informierten die Besucher sich rund um den Schneesport. Für die große Tombola stellten viele der wsv-Vertragspartner interessante und hochwertige Preise zur Verfügung. So wurden ein Paar Carvingski von Sport&Freizeit Krön aus Hattingen genauso verlost wie eine Woche im Hotel Les Sources in Les Diablerets inkl. Halbpension und Skipass, ein Aufenthalt im Schlosshotel Thanegg in Moosheim oder eine Woche im Hotel Alphubel in Saas-Fee. Der Hauptgewinn wurde durch das Pitztal möglich: eine Woche Aufenthalt inkl. Halbpension und 6-Tage-Skipass. Hier geht noch einmal der ausdrückliche Dank an alle freundlichen Unterstützer.

Im speziellen wsv-Kino zeigte Gerd Großmann alte und neue Skifilme von Reisen der wsv-Touristik. Es galt in alten Erinnerungen zu schwelgen. Durch das Programm führte Günther Baumhauer, der die weltklasse Biathletin Janina Hammerschmidt und ihren Trainer Karsten Pieper nach einem kurzen Interview zur Ziehung einiger Tombolapreise gewinnen konnte.

ausgelassene Stimmung bei den Gästen

ausgelassene Stimmung bei den Gästen

Insgesamt war die Feier eine stimmungsvolle Veranstaltung, die das Jubiläumsjahr der wsv-Touristik abrundete. Mit viel Schwung kann das Winterprogramm nun in eine neue Saison starten.

Text: Anke Bitzinger

Fotos: Meinerzhagener Zeitung

Der 80. Geburtstag von Ferdi Bernards

01. Juli 2010

Eine Ikone des wsv Lehrwesens wird gefeiert

Er war und ist »ne echte kölsche Jong« geblieben, der viele positive Merkmale auf sich vereint: Gradlinigkeit, das Herz auf der Zunge und Humor. Sein Wort galt und gilt immer, sein aufrichtiger Teamgeist ist in der Sache stets bestimmend gewesen. Im wsv-Lehrteam weiß man das auch heute noch zu schätzen. Und so war es selbstverständlich, dass das »Team seiner Freunde« ihm zum 80. Geburtstag in seiner Heimatstadt eine stil- und stimmungsvolle Geburtstagsfeier ausrichtete. 

Von November 1968 bis Mai 1992 war er wsv-Verbandslehrwart. Sein Wirken und sein Name haben noch heute einen guten Klang im deutschen Lehrwesen. Für die vielen Weggefährten waren die Gratulationen keine Pflichtübung, das war allen eine Herzensangelegenheit!

Lieber Ferdi, wir wünschen Dir noch viele Jahre in Gesundheit und Wohlergehen. Dass Du uns erhalten bleibst, dass wissen wir, denn wie heißt es doch so schön: Niemals geht man so ganz…

Text: Herbert Klose

Biathlon-WM 2012 in Ruhpolding findet vom 29. Februar bis 11.März 2011 statt

01. Juli 2010

Jetzt ist es amtlich: Die Internationale Biathlon Union gab dem Organisationskomitee Ruhpolding jetzt den Termin für die Biathlon Weltmeisterschaft 2012 bekannt: Vom 29. Februar bis 11. März 2012 werden Neuner, Greis und Co. in Ruhpolding bei der WM um die Medaillen kämpfen.

Derweil laufen die Umbaumaßnahmen in der Chiemgau-Arena auf Hochtouren. Schließlich muss bis zum nächsten Biathlon-Weltcup (12. – 17.01.11) alles fertig sein. Denn der Weltcup dient den Verantwortlichen gleichzeitig auch als Generalprobe für die Titelkämpfe im darauffolgenden Jahr.

Dort wo vor wenigen Wochen noch reges Biathlontreiben herrschte stehen nun sechs Kräne, diverse Baumaschinen, Lastwagen und die ersten Rohbauten: Vom alten Funktionsgebäude, das zur Weltmeisterschaft 1996 errichtet worden war, ist inzwischen nichts mehr zu sehen, auch nicht vom sogenannten Containerhaus, das den Sportlern, Dopingkontrolleuren und Kampfrichtern zur Verfügung gestanden hatte.

Dennoch sollen die Trainingsbedingungen für die Leistungssportler des DSV-Bundestützpunkts so gut wie möglich aufrecht erhalten werden.
Anstelle des bisherigen, holzverkleideten Funktionshauses  entsteht nun ein modernes mehrstöckiges Gebäude mit Sanitär- und Aufenthaltsräume für die Sportler, einem großen Pressezentrum, Verpflegungsbereich und Technikräumen. Unmittelbar davor soll die neue Tribüne bis zu 14.000 Personen Platz bieten.

Die Fläche hinter dem Hauptgebäude steht Fernsehen und Rundfunk zur Verfügung; im Sommer dient sie als Skiroller-Trainingsfläche. Test- und Warmlaufstrecken werden ebenfalls hinter dem Stadiongebäude angelegt.

Bei den Planungen für die neue Chiemgau-Arena sind auch die ökologisch sensiblen Bereiche berücksichtigt worden. Es mussten insgesamt 27 öffentlich-rechtliche Genehmigungen eingeholt werden. Insgesamt 15 Planungsbüros und Gutachter sind an der Gesamt-Baumaßnahme beteiligt und über 60 Baugewerke wurden zum Teil in EU-weiten Vergabeverfahren vergeben.

Die „neue Chiemgau-Arena“ soll für künftige Großveranstaltungen im Bereich Biathlon und auch Nordisch mit bis zu 30.000 Besuchern pro Wettbewerb bestens gerüstet sein.

Einweihung der Mattenschanze in Rückershausen

30. Juni 2010
Mattenschanze Rückershausen

Mattenschanze Rückershausen

Nach über 15 Jahren warten auf die Baugenehmigung und etwa 2-jähriger Erstellungsphase mit insgesamt mehreren tausend Arbeitsstunden in Eigenleistung fiebert der Ski-Club Rückershausen der Einweihung der Mattenschanze entgegen. Am 11. und 12. September 2010 werden Skispringer aus ganz Deutschland erwartet um die Schanze offiziell zu eröffnen. Diese Lahntalschanze wird Sprünge um die 35 Meter zulassen. Parallel dazu gibt es einen Zugang für Kinder, wo Sprünge um die 10 Meter möglich sind. Weitere Informationen wird es auf der Internetseite des SCR geben: www.scr-ski.de.